Wer früher raucht, ist länger tot

Wer früher raucht, ist länger tot

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Raucher sterben früher...

Lebenserwartung deutlich geringer
Bei Rauchern, die sich schon in der Jugend dem blauen Dunst hingegeben haben, ist die Lebenserwartung geringer als bisher angenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) geht davon aus, dass dieser Personenkreis möglicherweise mehr als 20 Jahre früher stirbt als gleichaltrige Nichtraucher. Die bisherige Annahme, dass Raucher im Durchschnitt eine um etwa 10 Jahre geringere Lebenserwartung haben, trifft laut DGP nur für Raucher zu, die erst im Erwachsenenalter mit dem Zigarettenkonsum begonnen haben.

Je eher mit dem Rauchen begonnen wird und je mehr geraucht wird, umso früher entstehen die entzündlichen Prozesse in der Lunge. Da sich die Erkrankung schleichend über Jahre entwickelt bleibt sie lange unbemerkt und somit auch unbehandelt. Irgendwann entstehe dann eine COPD. Diese obstriktive Lungenerkrankung ist fortschreitend lässt sich auch dann nicht mehr aufhalten, wenn der Patient das Rauchen längst aufgegeben hat. Bei feststehender Diagnose kann nur noch einen Therapie zur Linderung der Beschwerden eingeleitet werden.

Eine Studie, die im Januar 2007 in Salzburg veröffentlicht wurde, ergab, dass ein Viertel der untersuchten Personen über 40 Jahren an COPD leidet…