Selbsthilfegruppe testet SaltPipe®

Selbsthilfegruppe testet SaltPipe®

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Die Gruppenmitglieder mit ihrer Saltpipe

Nicht abhustbarer Bronchialschleim kann bei chronischen Atemwegserkrankungen häufig zu Infektionen führen, was vermehrt Exazerbationen hervorrufen könnte. Neben dem Infektionsrisiko wird durch größere Mengen zähen Schleims die Atmung zusätzlich erschwert. Diesen festsitzenden Schleim können die meist geschädigten Flimmerhärchen nicht aus den Atemwegen transportieren und entsorgen. Die Schleimpfropfen verleihen zudem das Gefühl eines Fremdkörpers in den Bronchien, worauf der Organismus mit einem Hustenreflex reagiert. Die Folge ist ständiger Husten, durch den in den Atemwegen ein hoher Druck aufgebaut wird. Dies führt langfristig zu Schäden der Schleimhaut und der Muskulatur der Atemwege. Der Bronchialschleim muss also aus den chronisch entzündeten und verengten Bronchien schonend entfernt werden, damit den Bakterien der Nährboden entzogen wird und wieder mehr Luft durch die Atemwege strömen kann.

Einige Teilnehmer der Selbsthilfegruppe besuchen regelmäßig die Nürnberger Salzgrotte und berichten, dass sie hinterher leichter abhusten und dadurch besser atmen können. Diese Aussage brachte die Gruppe auf die Idee, die wohltuende salzhaltige Luft mittels SaltPipe® nach Hause zu holen. Bei der SaltPipe® handelt es sich um ein geschlossenes Porzellangefäß, worin mineralische Salzkristalle enthalten sind. Die natürlichen Inhaltsstoffe sind frei von Nebenwirkungen. Beim Einatmen erreichen die mikrofeinen Natursalzkristalle alle Bereiche der Atemwege. Laut Hersteller sollen sich nach regelmäßiger Anwendung Ablagerungen und Verschleimungen lösen, wodurch dann die Atmung erleichtert wird .

Fünf Teilnehmer der Gruppe wendeten die SaltPipe® über mehrere Wochen ca. 30 Minuten täglich an, wobei die vom Arzt verordnete Medikation und Therapie natürlich nicht geändert wurde. Drei der fünf Probanden spürten bereits am zweiten Tag eine merkliche Erleichterung beim Abhusten, bei den beiden anderen Teilnehmern stellte sich dieser Effekt kurze Zeit später ein. Auch Nase und Nebenhöhlen fühlten sich freier an. Insgesamt wurde die Intensität der Wirkung unterschiedlich empfunden, was an den verschiedenen Begleitherapien (Acetylcystein, Cineol ) liegen könnte. Die Teilnehmer kamen schließlich überein, dass neben der regelmäßigen Anwendung der SaltPipe® der Gebrauch von Hilfsmitteln, wie z.B. RC-Cornet® und VRP 1® Flutter, die schleimlösende Therapie positiv unterstützt. Eine über den Tag verteilte Trinkmenge von 2 – 3 Liter (je nach Körpergewicht) ist dabei angezeigt, denn dadurch wird die Fließfähigkeit des zähen Schleims ebenfalls günstig beeinflusst. Besonders erfreulich empfanden die Teilnehmer, dass die SaltPipe® fast überall und bei vielen Gelegenheiten (Lesen, Fernsehen usw.) bequem anwendbar ist.

Fazit: Die SaltPipe® ist ein adäquates Instrument für die begleitende Therapie bei der COPD. Gerade in Verbindung mit den erwähnten Hilfsmitteln und einer ausreichenden Trinkmenge kann bei der Schleimlösung eine spürbar positive Wirkung erzielt werden. Der in der SaltPipe® enthaltene Wirkstoff ist ausreichend für eine Anwendungsdauer von mehreren Jahren.