Lungenemphysem

Lungenemphysem

Bei einem Lungenemphysem handelt es sich um eine irreversible Vergrößerung des Luftraums der Lunge. Durch diese krankhafte Überdehnung kommt es im Laufe der Zeit zur Zerstörung besonders der Alveolen (Lungenbläschen). Dies führt zu einer deutlichen Leistungsminderung und Atemnot der betroffenen Person. Im schlimmsten Fall muss der Patient dauerhaft beatmet werden.

Es werden das akute und das chronische Lungenemphysem unterschieden. Das akute Lungenemphysem tritt als Folge eines akuten Asthmaanfalls auf. Eine Rückbildung der Lungenblähung ist möglich. Schwerwiegender ist das chronische Lungenemphysem. Meistens sind Raucher zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr betroffen. Dem Emphysem geht in der Regel eine chronische Bronchitis voraus. In seltenen Fällen entsteht es auf Grund eines angeborenen Gendefekts (Alpha-1-Antitrypsinmangel).